Julia Weissenhofer nutzte die österreichischen Staatsmeisterschaften – bei denen sie ausser Konkurrenz turnte – als weiteren Formtest.
Nach einem turbulenten Start am Stufenbarren und Balken, wo sie das Gerät verlassen musste, holte sie am Boden mit ihrer ausdrucksstarken und technisch sauberen Übung die dritthöchste Note (12.050 Punkte). Auch am Sprung gelang ihr der Tsukahara mit ganzer Schraube sehr gut. Einzig bei der Landung musste sie einen kleinen Ausfallschritt machen. So erkämpfte sie sich hochverdient die zweitbeste Wertung an diesem Gerät mit 13.200 Punkten.
Der Wettkampf hat gezeigt, dass Julia am Sprung und am Boden wieder an ihr altes Niveau anknüpfen konnte. Beim Stufenbarren und Balken fehlt ihr gemäss dem Trainergespann verständlicherweise noch etwas die Konstanz. In den kommenden Wochen wird somit der Fokus im Training vor allem auf diesen beiden Geräten liegen.
Schon Anfang Juli findet in Wien ein internationaler Länderwettkampf zwischen Schweiz, Österreich, Tschechien und Slowakei statt.


